Auf dieser Seite möchte ich mich kurz vorstellen und einen kleinen Lebenslauf veröffentlichen: Euch wird es nicht verwundern, dass ich Oliver Hänsgen heiße. Ich bin am 27.04.1983 im Berliner Waldkrankenhaus (Spandau) geboren und wohne seit diesem Tag auch in Spandau. Zunächst einmal im Weißenstadter Ring, dann zog ich mit der Geburt meiner Schwester 1986 in den Pillnitzer Weg und dann Ende 1999 in die Südekumzeile, wo ich bis 10.06.2006 mit meiner Mutter und meiner Schwester gewohnt habe. Seit 11.06.2006 habe ich mich (wohnungstechnisch) selbstständig gemacht und wohne alleine in einer 2-Zimmer-Wohnung An der Kappe, natürlich weiterhin in Spandau, wenn auch nicht mehr in Staaken.
1989 bin ich die Christian-Morgenstern-Grundschule eingeschult worden, wo ich sechs normale Grundschuljahre verbrachte und von meinem Nachbarn und besten Freund Robin Hecht dazu überredet wurde, mit zur Schach-AG zu gehen. Dort traf ich auf Michael "Lemmi" Lehmann, der aus mir zwar keinen guten Schachspieler machte, aber es verstand, mich für das Spiel zu begeistern und wie lange dies gewirkt hat, lässt sich daran bemessen, wie viel Platz "Schach" auf dieser Webseite einnimmt.
Nach der Grundschule wechselte ich 1995 in die Martin-Buber-Oberschule, eine Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe. Bis heute habe ich es nicht bereut, nicht auf ein Gymnasium gegangen zu sein, denn das System und das Selbstverständnis der Schule haben mir immer sehr gefallen und mich vielleicht auch etwas geprägt.
Als "Organisator" trat ich erstmals richtig mit der Organisation der Playback-Show in Erscheinung, die wir damals ins Leben gerufen haben und die bis heute an der MBO existiert.
Der Übergang in die Oberstufe 1999 verlief weitgehend problemlos. Die Wahl meiner Profilkurse Deutsch und PW war nicht sehr überraschend.
Am 02.05.2000 wurde bei mir ein Osteosarkom in der rechten distalen Tibia diagnostiziert, zu deutsch: Knochenkrebs im Schienbein. Dies war natürlich ein einschneidenes Ereignis, das mich auch lange prägen wird. Die Chemotherapie zwischen Mai 2000 und Februar 2001 sowie die Bestrahlung im September/Oktober 2000 hinterließen zum Glück nur äußerliche Spuren. Mit der Herausnahme des Zentralen Venenkatheters am 14.02.2001 war dieses Kapitel zunächst beendet und musste bis heute zum Glück auch nicht wieder aufgeschlagen werden.
In dieser Zeit bin ich nur sehr unregelmäßig zur Schule gegangen und habe es auch der Kooperationsbereitschaft von Lehrer(inne)n und Schulleitung zu verdanken, dass ich eine Wiederholung der 11. Klasse umgehen konnte. Ich wechselte also 2000 ganz normal in das Kurssystem und beendete es 2002 mit dem Abi in den Leistungskursen Deutsch und Politische Weltkunde, Englisch als 3. und Mathe als 4. Prüfungsfach mit der Note 1,9.
Kurz nach dem Ende der Therapie und vor meinem 18. Geburtstag wurde ich zum ersten Mal in einen Vorstand gewählt. Ich wurde Spielleiter beim SC Zitadelle Spandau, dem Schachverein, dem ich seit 1993 angehöre und schon vor meinem 18. Geburstag diesen Posten inoffiziell ausfüllte und Mitorganisator des alljährlichen Havel-Cups des Vereins war.
Ein Jahr später, 2002, ereilte mich der Ruf in den Jugendausschuss des Berliner Schachverbandes, dem Carsten Schmidt zu deinem Zeitpunkt vorsaß. Dort wurde ich Beisitzer für die Berliner Jugendmannschaftsmeisterschaften.
Zwischen dem Abi und dem Beginn des Studiums arbeitete ich als studentische Aushilfe in der Personalabteilung der BMW Motorrad AG am Juliusturm. Ein sehr interessanter erster Einblick in die Berufswelt, in diesem Fall in die freie Wirtschaft. Nach meinem Ausscheiden zum Studienbeginn, bekam ich von Februar - September eine zweite Chance bei BMW und arbeitete nebem dem Studium.
Im Herbst 2002 begann ich das Studium der Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin. Die Zulassung bekam ich erst wenige Wochen vor Semesterbeginn und durch meine Abwesenheit in der Schule wurde mein Abi-Schnitt auf 1,7 hochgebracht und somit hatte ich den NC geradeso geschafft.
Mittlerweile studiere ich dort im 13. Semester und seit dem Sommersemester 2005 belege ich auch Öffentliches Recht an der Juristischen Fakultät.
Etwa zur gleichen Zeit, nämlich am 01.07.2002 umittelbar vor der Bundestagswahl bin ich der SPD beigetreten.
Im März 2004 wurde ich vom Verbandstag des Berliner Schachverbandes als Landesjugendwart ins Präsidium gewählt und vertrat dort die Interessen der rund 500 jugendlichen Mitglieder des Verbandes. Als Landesjugendwart stand ich einem siebenköpfigen Ausschuss vor, der den Jugendspielbetrieb in Berlin organisierte. Die Hauptaufgabe des Jugendwartes besteht in der Repräsentation auf überregionaler Ebene und bei anderen Vereinigungen. Darüber hinaus habe ich vor allem die Endrunden der Berliner Jugendeinzelmeisterschaften organisiert und die 8-10 Sitzungen des Jugendausschusses im Jahr geleitet. Nachdem zu Beginn des Jahres 2005 das Geld langsam knapp wurde, habe ich mich beim Deutschen Bundestag beworben und wurde dort genommen. Vom 09.02.-28.10.2005 arbeitete ich für die Verwaltung beim Deutschen Bundestag. Zunächst bis Ende September im Sekretariat des Untersuchungsausschusses zur Visa-Affäre, eine Erfahrung, die ich nicht missen will, da es eine sehr interessante Arbeit war, ich viele Leute kennengelernt habe, sehr nette (studentische) Kolleginnen und Kollegen getroffen und gutes Geld verdient habe. Die letzten vier Wochen verbrachte ich bei ZT2 und bearbeitete Umzugswünsche der vornehmlich neu gewählten Abgeordneten.
Die überraschende Bundestagswahl am 18.09.2005 brachte die Planungen für den Herbst etwas durcheinander. Sowohl mit den Jusos, als auch in der Abteilung und im Kreis haben wir sehr aktiv Wahlkampf gemacht und mit einigen Aktionen auf uns aufmerksam machen können.
Auf der Kreisvollversammlung der Jusos in der SPD Spandau am 01.02.2006 wurde ich mit großer Mehrheit zum neuen Vorsitzenden und Nachfolger von Marcus Hansch gewählt. Mit meinen zwei Vorstandskolleginnen und zwei -kollegen sollte ich den Kreis für die nächsten zwei Jahre führen.
Mit dem Rücktritt meiner vier Kolleg(inne)n am 12.06.2007 war daran allerdings nicht mehr zu denken. Am 11.07.2007 wurde in einer Kreisvollversammlung neu gewählt. Mir gelang es dabei nicht, in den neuen Vorstand zu kommen. Julia Kleineidam, Robert Oppenheim und Florian Dieckmann wurden in den neuen KreissprecherInnenrat der Spandauer Jusos gewählt. Ein bitterer Tag! Mit der Übernahme des Juso-Vorsitzes im Jahr 2006 sah ich mich gezwungen, das Amt des Landesjugendwartes beim Schachverband aufzugeben. Auf dem Verbandstag am 28.03.2006 habe ich daher nicht erneut kandidiert. Benjamin Dauth übernahm meine Nachfolge. Das letzte ehrenamtliche Highlight für den Berliner Schachverband war die Organisation der Deutschen Vereinsmeisterschaften der Altersklassen u16 und u20 vom 26.-30.12.2005 hier in Berlin.
Bei der Kreisdelegiertenversammlung der Spandauer SPD Ende Februar wurde ich auf Listenplatz 30 für die Wahl zur Bezirksverordnetenversammlung gewählt, die am 17.09.2006 neu gewählt wurde. Dieser Platz reichte allerdings nicht für ein Mandat in der BVV. Seit 26.10.2006 bin ich Bürgerdeputierter im Ausschuss für allgemeine Verwaltung, Bürgerdienste und Verwaltungsreform. Dort beschäftigen wir uns insbesondere mit den Angeboten des Bürgeramtes und mit der Verwaltungsreform, die eine ständige Aufgabe ist.
Auch "beruflich" tat sich Anfang März endlich wieder etwas. Nachdem die Einsetzung eines BND-Untersuchungsausschusses zunächst am Widerstand der Grünen gescheitert war, bin ich im Referat ZI 2 der Bundestagsverwaltung eingestellt worden, um einen großen Hardware-Rollout zu unterstützen. Nachdem die Grünen ihre kritische Haltung dem UA gegenüber aufgegeben hatte, bin ich Mitte April ins Sekretariat des 1. Untersuchungsausschusses der 16. Wahlperiode gewechselt. Dort habe ich bis zum 28.02.2007 gearbeitet und musste dann nach einem Jahr aus der Verwaltung ausscheiden.
Ziemlich nahtlos bin ich in eine neue interessante Aufgabe übergegangen. Seit Mitte März 2007 arbeite ich für die einzige Berliner SPD-Europaabgeordente Dagmar Roth-Behrendt. In ihrem Wahlkreisbüro in Berlin organisiere ich zusammen mit Markus Pauzenberger ihre Berliner Termine, beantworte Bürgeranfragen und kümmere mich um das Verhältnis zur SPD.
Zum 01. Februar 2008 bin ich meine SPD-Abteilung gewechselt. Aus der Abteilung Staaken, der ich zu diesem Zeitpunkt knapp sechs Jahre angehörte, bin ich nach Hakenfelde gewechselt. Seit dem 04. März 2008 bin ich dort Vorsitzender und vertrete die ca. 100 Mitglieder starke Abteilung im Kreisvorstand der SPD Spandau.
Dieser Lebenslauf ist nicht unbedingt vollständig, aber er umfasst die aus meiner Sicht wichtigen Dinge der letzten 25 Jahre. Wer darüber hinaus Fragen hat, kann sich gerne unter post@oliverhaensgen.de melden! |