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Der Wettergott ist definitiv kein Spandauer! Drucken Email
05. April 2009 um 15:15

Spandau ist toll und hat viele Sehenswürdigkeiten, von der Altstadt, über die Zitadelle, Florida-Eis und auch der Lauf der Sympathie gehört alljährlich zu den Attraktionen unserer schönen Havelstadt. Der Wettergott scheint dies allerdings nicht zu würdigen und sorgt Jahr um Jahr dafür, dass es beim LdS aus Kannen gießt. "Bin ich Läufer, oder was?" und viele andere Läuferinnen und Läufer und auch immer noch viele Fans lassen sich den Spaß aber nicht verderben und sind auch beim Jubiläumslauf, dem 20., in Falkensee an den Start auf die 10 km lange Strecke gegangen.
Hubi, Mary, Marc, Silke, Laura, Ernst und Oli haben das Laufjahr mit dem LdS und dem Ziel vor dem Spandauer Rathaus begonnen. Hubi lief dabei mit unter 40 Minuten erneut eine brillante Zeit, während andere sich doch schon länger nicht mehr gesehen hatten und auf der Strecke ein paar Neuigkeiten zu besprechen hatten... Wegen des schlechten Wetters und damit einhergehender technischer Schwierigkeiten gibt es leider kein Gruppenfoto und nur einige wenige Fotos (Danke an Vio!) von der Zielgeraden.


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Ich weiß, dass das Wetter kein tolles Gesprächsthema ist, aber dieser Bericht musste damit einfach anfangen, denn es ist schon zum Mäusemelken, dass alljährlich zum Beginn des Laufjahres, also dem Lauf der Sympathie, richtig bescheidendes Wetter ist. Das hält uns ja nicht davon ab zu laufen, aber es drückt die Stimmung und die Feierlichkeiten danach sind auch nicht ganz so ausgelassen wie das bei schönem Wetter der Fall wäre und man noch ne Bratwurst essen könnte...

Zum Anlass des 20. Jubiläums wurde die Strecke etwas verändert. Der Start befand - wie früher schon einmal - vor der Stadthalle Falkensee, führte dann wie gewohnt über die Seegefelder Str., Hamburger Str., Falkenseer Chaussee, Hohenzollernring, Moritzstr., durch die Altstadt, über den Markt und dann noch ein Stück weiter als in den letzten Jahren auf die Zielgerade in der Carl-Schurz-Str. und dem Zieleinlauf vor dem Spandauer Rathaus.

Mir ging es schon bei Kilometer 3 ziemlich bescheiden und ich hätte nichts dagegen gehabt, wenn bald Schluss gewesen wäre und quälte mich später dann die ganze Falkenseer Chaussee und dann vor allem den Hohenzollernring entlang. Auch wenn der letzte Kilometer in 4:07 Minuten der beste des ganzen Laufes war, bin ich meiner Endzeit von 44:47 Minuten nicht so richtig zufrieden.

Hubi hingegen gelang es - ebenfalls fast ohne Training - wieder einmal aus dem Stand locker unter die 40-Minuten-Marke zu laufen. 39:43 Minuten zeigte seine Uhr am Ende an, damit ist er insgesamt 122. geworden und belegt in seiner Altersklasse Platz 10!

Wie Hubi und ich blieb auch knapp unter einer Schallmauer, bei ihm war es die 50-Minuten-Marke, die er mit einer Zeit von 49:41 Minuten unterbot. Auch nicht die beste jemals gelaufene Zeit, aber für den Beginn und die Vorbereitung auf den Halbmarathon sehr ordentlich.

Mama gelingt es leider seit einiger Zeit nicht, die wichtige Marke von 60 Minuten über 10 Kilometer zu unterbieten. Es ist wie verhext und es fehlen immer zwischen 1 und 4 Minuten, um dieses wichtige Ziel endlich mal zu erreichen. Der Regen ist da für sie nicht gerade von Vorteil und so war es diesmal 1:02:06 Stunden und Platz 35 in der Altersklasse.

Silke, Domi und Laura sind auch mitgelaufen, haben es aber aus unterschiedlichen Gründen nicht für nötig erachtet, ihre Zeit messen zu lassen. Haben sie dann vielleicht selbst gemacht, aber mir jedenfalls noch nicht überliefert. Es war jedenfalls nicht unter ner Stunde, bei Silke und Domi sogar deutlich drüber. Ernst, der mit einer Nettozeit von 1:07:59 Stunden vor den beiden ins Ziel kam, soll sie mit den Worten überholt haben: "Quatscht man nicht so viel, sondern lauft". Das wäre in der Tat keine so schlechte Idee gewesen, aber man habe sich ja länger nicht mehr gesehen, wie die beiden dann übereinstimmend berichtet haben.

Unbedingt zu erwähnen im Reigen der Schallmauern-Unterbieter ist noch Jochen, der mit 54:13 Minuten sehr deutlich unter einer Stunde blieb und sich berechtigte Hoffnungen auf das Knacken der 2-Stunden-Mauer beim Halbmarathon macht.

Alles in allem also doch ein recht erfolgreicher Lauf mit einmal mehr grandiosen Fans, die trotz des Wetters an der Strecke ausgeharrt haben und einige Mühen auf sich genommen haben, um uns auf der Zielgeraden tatkräftig zu unterstützen und dafür zu sorgen, dass "Bin ich Läufer, oder was?" wieder aufgefallen ist und die Stimmung immer grandios war, wenn jemand von uns auf die Carl-Schurz-Str. einbog. Vielen Dank dafür und insbesondere für euch hoffe ich auf besseres Wetter bei den nächsten großen Läufen und dann auch vielleicht mal beim LdS im nächsten Jahr!

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Zuletzt überarbeitet ( 05. April 2009 um 15:49 )
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